Was sich mit diesem Arbeitsblatt üben lässt
Manche Kinder schreiben die Schrittzahl in den ersten leeren Wagen. Erklären Sie dann, dass diese Zahl angibt, wie viel hinzukommt. Nach 20, 25, 30 folgt 35 und nicht 5. Zeigen Sie einen solchen Übergang auf der Zahlentafel und lassen Sie den nächsten selbst ausführen. So wird sichtbar, ob die Schwierigkeit beim Zählen liegt oder beim Verständnis der ausgewählten Regel.
Im Mittelpunkt steht das Erkennen einer gleichbleibenden Veränderung. Anders als bei einer einzelnen vorgegebenen Zählreihe wechseln hier die Regeln von Zeile zu Zeile. Das Kind muss deshalb bei jedem Zug neu auf die gedruckten Hinweise achten. Die Zahlen reichen bis 90. Die Aufgabe eignet sich für Klasse 1, wenn das Zählen in Zweier-, Fünfer- und Zehnerschritten bereits einzeln geübt wurde. Eine passende Übung ist In 6er-Schritten bis 72 zählen mit Pia: Zähle immer 6 dazu. Ergänze die vier leeren Kästchen in jeder Reihe.
Eine kurze Übungszeit vorbereiten
Legen Sie Bleistift und Radiergummi bereit. Eine Zahlentafel darf als Hilfe verwendet werden. Zeigen Sie die drei Auswahlmöglichkeiten über einem Zug: Genau eine wird eingekreist. Die drei linken Wagen enthalten die Hinweise und bleiben unverändert. In die drei rechten Wagen schreibt das Kind seine Antworten. Lous freundliche Zeichnung führt in die Aufgabe ein, ohne zusätzliche Rechenaufgaben oder Suchaufträge zu verstecken.
Ein konkretes Beispiel zum Einstieg
Das Beispiel lautet 2, 4, 6. Von 2 bis 4 kommen zwei hinzu, von 4 bis 6 ebenfalls zwei. Damit ist die Regel +2 bestätigt. Danach folgen 8, 10 und 12, solange derselbe Schritt beibehalten wird. Lassen Sie beide gegebenen Übergänge erklären. Nur auf eine einzelne Zahl zu schauen reicht nicht, um eine regelmäßige Folge sicher zu erkennen.
Die Bearbeitung begleiten
Bearbeiten Sie zunächst nur einen Zug von links nach rechts. Das Kind nennt die Regel, kreist sie ein und ergänzt die Wagen nacheinander. Nach jedem Eintrag kann es den Abstand zur vorherigen Zahl prüfen. Beim nächsten Zug beginnt die Untersuchung erneut. Die sechs Zeilen müssen nicht in einer Sitzung fertig werden; zwei kurze Übungsphasen sind möglich, wenn das Entdecken der Regel viel Aufmerksamkeit braucht. Für eine andere Übungsform eignet sich Zahlenfolgen bis 40: vorwärts und rückwärts mit Zazou: Finde die Regel: +2, −2, +3, −3, +4 oder −4. Ergänze drei Zahlen.
Versuche beobachten und Ergebnisse prüfen
Die Regeln lauten der Reihe nach +2, +5, +10, +5, +2 und +10. Einzutragen sind 8, 10, 12; 20, 25, 30; 40, 50, 60; 35, 40, 45; 14, 16, 18 sowie 70, 80, 90. Auf dem Lösungsblatt sind auch die richtigen Schritte eingekreist. Kontrollieren Sie deshalb sowohl die Auswahl als auch die drei ergänzten Zahlen jedes Zuges.
Die Aufgabe leichter machen
Für einen leichteren Einstieg decken Sie die anderen Zeilen ab. Besprechen Sie gemeinsam die drei Hinweise und nennen Sie bei Bedarf die Regel. Das Kind darf die fehlenden Zahlen zunächst mündlich sagen. Nehmen Sie diese Hilfe schrittweise zurück, sobald es die Veränderung erklären kann. Gut lesbare Ziffern und das Erkennen einer Zahlenfolge sind unterschiedliche Anforderungen; eine richtige mündliche Antwort zeigt bereits mathematisches Verständnis.
Behalten Sie das Ziel der Aufgabe bei, aber verkleinern Sie den Umfang. Mit einem zusätzlichen Blatt lässt sich ein Teil der Seite abdecken, sodass jeweils nur eine Aufgabe sichtbar bleibt. Zeigen Sie ein eigenes Beispiel neben der Vorlage und geben Sie dem Kind danach Gelegenheit, selbst zu entscheiden. Ein Ergebnis, das mit Unterstützung zustande kommt, ist ein sinnvoller Versuch. Es zeigt jedoch noch nicht, dass dieselbe Aufgabe bereits ohne Hilfe gelingt.
Die Idee im Alltag weiterführen
Als Erweiterung wählt das Kind eine neue Startzahl und eine der drei bekannten Regeln. Es schreibt drei Hinweise auf und lässt einen Erwachsenen weiterzählen. Vergleichen Sie außerdem 10, 15, 20 mit 10, 20, 30. Beide Folgen beginnen bei 10, haben aber unterschiedliche Schritte. Diese Gegenüberstellung macht den Unterschied zwischen Startzahl und Regel deutlich, ohne schon weitere Schrittweiten einzuführen.
Die Weiterführung greift dieselbe Idee in einer anderen Situation auf. Bieten Sie sie an, wenn die erste Aufgabe verstanden wurde, ohne ein vollkommen ausgefülltes Blatt zu verlangen. Das Kind kann einen Lösungsweg erklären, ein Beispiel erfinden oder eine Aufgabe für einen Erwachsenen stellen. Kehren Sie nur dann zum Arbeitsblatt zurück, wenn der Vergleich zwischen beiden Situationen hilft. Für den Abschluss genügt oft ein kurzes Gespräch oder eine kleine Handlung mit Gegenständen. Zum Weiterüben gibt es In Hunderterschritten bis 3100 zählen mit Paco: Ergänze die leeren Kästchen. Rechne an jedem Pfeil 100 dazu.
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