Was sich mit diesem Arbeitsblatt üben lässt
Lesen Sie zuerst den kurzen Stundenzeiger ab. Der lange Minutenzeiger steht auf 12; in das rechte Kästchen kommt 00.
Auf diesem Arbeitsblatt werden volle Stunden auf sechs beschrifteten Zifferblättern abgelesen. Anders als beim Einzeichnen der Zeiger sind die Positionen bereits vorgegeben und werden in eine geschriebene Uhrzeit übersetzt. Nach dem Beispiel 3:00 folgen 4:00, 8:00, 1:00, 7:00, 11:00 und 12:00. Unter jeder Uhr stehen zwei große Kästchen für Stunden und Minuten bereit. Das Erkennen der Zahlen bis zwölf erleichtert den Einstieg. Die Kinder müssen weder kleine Minutenstriche zählen noch aus einer Alltagssituation eine Uhrzeit erschließen. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Lesen der beiden Zeiger, nicht das schnelle Ausfüllen der gesamten Seite. Eine passende Übung ist Wochentage: vorher und nachher mit Nino: Lies die Frage. Kreise den Tag davor oder danach ein. Die Wochenübersicht hilft dir.
Eine kurze Übungszeit vorbereiten
Legen Sie einen Bleistift, einen Radiergummi und möglichst eine Lernuhr mit beweglichen Zeigern bereit. Die Zeiger sind auf dem Blatt bereits eingezeichnet. Das Kind liest sie ab und trägt die Uhrzeit in zwei Kästchen ein, die durch einen Doppelpunkt getrennt sind. Betrachten Sie zuerst das Beispiel und suchen Sie die 12 oben, die 3 rechts, die 6 unten und die 9 links. Zeigen Sie den gemeinsamen Mittelpunkt. Erklären Sie den Unterschied zwischen Länge und Richtung: Ein kurzer Zeiger kann nach oben oder unten weisen und bleibt trotzdem der Stundenzeiger.
Ein konkretes Beispiel zum Einstieg
Im Modell weist der kurze Zeiger zur 3 und der lange zur 12. Links wird deshalb 3 und rechts 00 eingetragen: 3:00. Bei der ersten Aufgabe zeigt der kurze Zeiger zur 4, während der lange weiterhin auf 12 steht. Die Antwort lautet 4:00 und nicht 4:12. Die Zahl 12 bezeichnet hier eine Stelle auf dem Zifferblatt und bedeutet an dieser Position nicht zwölf Minuten. Lassen Sie jeden Teil der geschriebenen Uhrzeit mit dem passenden Zeiger verbinden. Erst wenn diese Zuordnung verständlich ist, werden die übrigen Uhren abgelesen und die Kästchen ausgefüllt.
Die Bearbeitung begleiten
Lassen Sie bei jedem Zifferblatt zuerst den kurzen und danach den langen Zeiger zeigen. Das Kind erklärt, welche Information jeder liefert, bevor es etwas einträgt. Links stehen die Stunden, rechts die Minuten. Die Uhren sind nicht in aufsteigender Reihenfolge angeordnet, deshalb muss jedes Bild neu betrachtet werden. Bei einer sehr schnellen Antwort hilft es, die geschriebene Uhrzeit noch einmal mit beiden Zeigern zu vergleichen. Decken Sie andere Aufgaben bei Bedarf ab. Alle nötigen Informationen sind im Bild enthalten. Es gibt kein Zeitlimit, und das Erraten der nächsten Antwort gehört nicht zur Aufgabe. Für eine andere Übungsform eignet sich Zeitspannen in vollen Stunden mit Milo: Zeichne Stundensprünge vom Anfang bis zum Ende. Schreibe die Dauer auf.
Versuche beobachten und Ergebnisse prüfen
Die Lösungen lauten in Aufgabenreihenfolge 4:00, 8:00, 1:00, 7:00, 11:00 und 12:00. Prüfen Sie jede Antwort anhand des zugehörigen Zifferblatts statt nur durch Vorlesen der Liste. Bei der letzten Uhr liegen beide Zeiger in Richtung 12 übereinander. Der kurze, dickere Zeiger bleibt vor der längeren Linie erkennbar. Nach der Schreibweise dieser Seite wird 12:00 und nicht 0:00 eingetragen. Steht in jedem Stundenfeld eine 12, wurde vermutlich der lange Zeiger verfolgt. Kehren Sie zum kurzen Stundenzeiger zurück, bevor Sie Ziffern verbessern oder mehr Geschwindigkeit verlangen.
Die Aufgabe leichter machen
Zur Entlastung zeigen Sie zunächst nur die ersten beiden Uhren und lassen die Zeiten mündlich nennen. Ein Erwachsener kann die Antwort aufschreiben; anschließend übernimmt das Kind eine Zeitangabe in die Kästchen. So bleiben das Ablesen und das Schreiben der Ziffern getrennt beobachtbar. Auf einer Lernuhr kann das Kind die Zeigerstellung auch nachstellen, bevor es sie benennt. Nehmen Sie diese Hilfe schrittweise zurück, sobald die Vorgehensweise vertraut ist. Werden die Zeiger verwechselt, vergleichen Sie erneut ihre Längen am Modell. Mehr Aufgaben allein beseitigen kein Missverständnis, das bisher noch nicht gemeinsam geklärt wurde. Lassen Sie 4:00 und 8:00 zuerst mündlich nennen. Das Beispiel bleibt bei den ersten Versuchen sichtbar.
Die Idee im Alltag weiterführen
Als weitere kurze Übung wählen Sie ein Zifferblatt aus, verdecken die Antwort und lassen die gleiche Uhrzeit auf einer anderen Uhr einstellen. Tauschen Sie dann die Rollen: Das Kind stellt eine Zeit ein, ein Erwachsener liest sie ab, und beide erklären ihre Hinweise. Das Zifferblatt allein verrät nicht, ob es morgens oder abends ist. Daher werden hier weder das 24-Stunden-System noch Zeitspannen behandelt. Eine gelungene Antwort zeigt, dass diese Zeigerstellungen gelesen wurden. Sie bedeutet noch nicht, dass das Kind bereits jede Minute einer analogen Uhr sicher ablesen kann. Vergleichen Sie später eine volle mit einer halben Stunde auf einer eigenen Übung. Beobachten Sie dabei die veränderte Stellung beider Zeiger. Zum Weiterüben gibt es Volle Stunden: Zeichne die Uhrzeiger: Zeichne beide Zeiger: den langen zur 12, den kurzen zur angegebenen Stunde.
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